FLI-Colloquium am 5. Mai 2022

Seminare

Nina Cabezas-Wallscheid vom Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik, stellt ihre Forschung zur Regulation des Ruhezustands bei Blutstammzellen vor.

Im Knochenmark von Mäusen sind blutbildende Stammzellen (hematopoietic stem cells, HSC) für die Produktion von Milliarden ausgereifter Blutzellen verantwortlich. HSC stehen an der Spitze des hierarchisch regulierten Systems der Blutbildung, und ein Teil der Zellen befindet sich in einem ruhenden, schlafähnlichen Zustand. Unter besonderen Bedingungen wie beispielsweise Stress, hervorgerufen durch Infektionen, aber auch während der Blutbildung werden HSC kontinuierlich aktiviert und beenden den Ruhezustand.

Ob sich auch beim Menschen die Blutstammzellen in einem solchen Ruhezustand befinden, ist umstritten. Nina Cabezas-Wallscheid hat einen Signalweg identifiziert, der sowohl bei menschlichen Blutstammzellen als auch bei denen von Mäusen eine wesentliche Rolle bei der Kontrolle des Ruhezustandes spielt.

Nina Cabezas-Wallscheid ist seit 2017 Forschungsgruppenleiterin in der Abteilung „Zelluläre und Molekulare Immunologie“ am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg. 2018 wurde sie mit dem „Young Investigator Award“ des Deutschen Stammzellnetzwerks (GSCN) ausgezeichnet.

Titel des Vortrags: Regulation of Dormant Hematopoietic Stem Cells

Wann: Donnerstag, den 5. Mai 2022, 16 Uhr

Wo: FLI / Online

Einladende: Claudia Waskow, FLI, Leiterin der Forschungsgruppe „Immunologie des Alterns“

Das Seminar findet via Zoom statt. Bitte melden Sie sich bei Ivonne.Roeppnack-Jahnkeleibniz-flide an. Die Zugangsdaten werden Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung zugesandt.