Tierhaltung Fisch

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am FLI forschen anhand von zwei Fischspezies: Zebrafisch (Danio rerio) und Türkiser Prachtgrundkärpfling (Nothobranchius furzeri), auch Killifisch genannt. Killifische sind aufgrund ihrer Kurzlebigkeit ein vielversprechender Modellorganismus speziell für die Alternsforschung. Insgesamt werden dafür etwa 8.600 Fische in Aquarien gehalten.

Um die Vergleichbarkeit der wissenschaftlichen Studien und Experimente mit den Fischen zu gewährleisten, ist es wichtig, sie unter gleichbleibenden und möglichst optimalen Bedingungen zu halten. Deshalb leben die Fische am FLI in standardisierten Aquarien, die ein bestimmtes Wasservolumen fassen (ein Liter je fünf Fische beim Zebrafisch) und die in Regalsystemen angeordnet sind. Durch diese professionelle Haltungsform ist es möglich, die Wasserqualität für alle Fische zu überwachen und konstant hoch zu halten. So werden beispielsweise Temperatur, pH-Wert oder Nitrat-Gehalt des Wassers ständig überprüft.

Tierpfleger/innen füttern die Fische mehrmals am Tag, sie sorgen dafür, dass die Aquarien sauber sind und es den Fischen gut geht. Gesundheitszustand und Wohlsein werden bei jedem einzelnen Fisch regelmäßig überprüft. Darüber hinaus wird die Fischkolonie mehrmals im Jahr auf Fischkrankheiten hin untersucht, beispielsweise auf Fischtuberkulose, eine typische „Aquarienkrankheit“. Das Team von Tierärztinnen und Tierärzten steht immer bereit, um die Gesundheit der Fische zu schützen.

Kontakt

Dr. Beate Hoppe
Leiterin Tierhaltung Fisch
+49 3641 656138
beate.hoppeleibniz-flide