Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI)
Wir erforschen die Biologie des Alterns auf molekularer, zellulärer und systemischer Ebene.
Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena und der BTU Cottbus-Senftenberg in Senftenberg haben einen bislang unbekannten Regulator für die Differenzierung von Muskelstammzellen identifiziert. Wenn sich aus diesen Zellen neue Muskelfasern entwickeln, wird das Protein Leiomodin 1 (LMOD1) frühzeitig aktiviert. Fehlt LMOD1, ist die Bildung von Muskelfasern deutlich beeinträchtigt; wird es dagegen verstärkt gebildet, beschleunigt sich die Bildung neuer Muskelfasern. Die in „eLife“ veröffentlichte Studie zeigt zudem, dass LMOD1 mit dem für die Zelldifferenzierung wichtigen Enzym SIRT1 zusammenwirkt. Die Ergebnisse liefern neue Einblicke in die molekularen Grundlagen der Muskelregeneration und eröffnen neue Fragen, wie sich diese Prozesse im Alter verändern.
Das Team um Prof. Dr. Julia von Maltzahn an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) und dem Jenaer Leibniz-Institut für Alternsforschung hat einen Weg gefunden, wie sich bösartige Tumorzellen bei Kindern gezielt in harmlose Muskelzellen verwandeln lassen.
Eine Studie des FLI identifiziert einen Mechanismus, durch den Tumore Immunzellen ausschließen, und zeigt, wie eine vorübergehende YAP/TAZ-Hemmung dazu beitragen kann, die Immunantwort wiederherzustellen. Die Arbeit wurde zudem auf der Frankfurter Krebskonferenz 2026 mit einem Posterpreis ausgezeichnet.
Dr. Prerana Shrikant Chaudhari, Mitglied der Forschungsgruppe von Dr. Maria Ermolaeva am FLI, überzeugte nicht nur mit einer großartigen Präsentation, sondern sicherte sich gleich zwei Auszeichnungen: sie gewann den Pitch-Wettbewerb “FALLING WALLS Lab Jena 2026” und zusätzlich den Publikumspreis!
Postdoc Labor Cellerino (m/w/d)
to study fundamental biological processes of aging using transgenic methods in killliish (Nothobranchius furzeri)
(Bewerbung bis 01.11.2026)
Prof. Dr. Miguel Andrade von der Fakultät für Biologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz wird am Donnerstag, den 23. Oktober 2026, um 15 Uhr einen Vortrag zum Thema „Regionen mit geringer Komplexität innerhalb intrinsisch ungeordneter Regionen in Proteinsequenzen: Funktion, Struktur und Evolution“ (Low complexity regions within intrinsically disordered regions in protein sequences: function, structure and evolution) halten.
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