Biologielaborant (m/w/d) - IHK-Abschluss

Die Ausbildung zum Biologielaboranten und zur Biologielaborantin ist eine Ausbildung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostthüringen in Gera und Teil des dualen Ausbildungssystems. Sie dauert in der Regel dreieinhalb Jahre bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden. Bei guter Leistung kann die Ausbildungszeit verkürzt werden. Die Grundlage für das Ausbildungsverhältnis ist der Tarifvertrag für Auszubildende (TVA-L BBiG).

Informationen zur Ausbildung

Da die Ausbildung Teil des dualen Ausbildungssystems ist, gibt es einen Wechsel zwischen betrieblicher Ausbildung und Berufsschule. Am FLI arbeiten die Biologielaborantinnen und Biologielaboranten während des berufspraktischen Teils der Ausbildung in einem internationalen Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Technischen Fachkräften.

Unsere Auszubildenden werden in die Organisation des Labors eingewiesen und untersuchen dort biologische und biochemische Prozesse mithilfe moderner Messgeräte. Diese molekularbiologischen, gentechnischen und biochemischen Arbeiten führen sie eigenständig und nach den Vorgaben der Forscherinnen und Forscher sowie der Technischen Mitarbeiter/innen durch. Dazu gehören die Versuchsvorbereitung, die Beobachtung und Dokumentation des Verlaufs im elektronischen Laborbuch sowie die Auswertung der Versuchsergebnisse.

Außerdem erlernen die Auszubildenden, wie man mit Zellen, Zellkulturen, Geweben und gentechnischem Material arbeitet und wie man tierexperimentelle Arbeiten an Fischen und Mäusen durchführt.

Der theoretische Teil der Ausbildung findet im Berufsschulzentrum Radebeul bei Dresden statt. Während des berufspraktischen Teils der Ausbildung arbeiten die Auszubildenden in den verschiedenen, internationalen Forschungsgruppen des FLI.

Die schulische Ausbildung hat folgende Schwerpunkte:

  • Vereinigung von Stoffen, Trennen von Stoffsystemen
  • photometrische und chromatographische Untersuchung von Stoffen
  • biochemische und molekularbiologische Arbeiten
  • zoologische und pharmakologische Arbeiten
  • botanische und phytomedizinische Arbeiten
  • Untersuchung von Struktur- und Stoffeigenschaften
  • Hämatologie & histologisches Arbeiten
  • mikrobiologische, zellkulturtechnische und biotechnische Arbeiten
  • pharmakologische, toxikologische und pharmakokinetische Arbeiten
  • immunologische, biochemische und diagnostische Arbeiten

Interessiert Ihr Euch für die Ausbildung am FLI?

Wir starten das Ausbildungsjahr immer am 1. September und bieten in der Regel jährlich einen Ausbildungsplatz als Biologielaborant/in an. Bitte bewerbt Euch in den Monaten November/Dezember für das nächste Ausbildungsjahr über unser Online-Bewerbungsportal.

Bewerberinnen und Bewerber sollten folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • gutes Abitur oder sehr guter Realschulabschluss
  • gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern
  • Interesse an naturwissenschaftlichen Experimenten in einem internationalen Forschungsumfeld
  • Bereitschaft zu tierexperimenteller Arbeit

Was wir bieten:

  • einen interessanten und sicheren Ausbildungsplatz in einem internationalen Umfeld
  • mehrere interne und externe Praktika sowie Fortbildungsprojekte (beispielsweise in der Tierhaltung und an anderen ausgewählten Forschungsinstituten)
  • ein tolles Team von Auszubildenden und Ausbildungsabsolventen, das Dich bei Deiner Ausbildung unterstützt, sowie spannende Aktivitäten wie einen Willkommenstag und verschiedene Exkursionen
  • einen Ausbildungsvertrag und eine Ausbildungsvergütung nach dem Tarifvertrag für Auszubildende der Länder (TVA-L BBiG): mit 30 Tagen Urlaub pro Kalenderjahr, jährlich steigender Ausbildungsvergütung (1. Ausbildungsjahr: 1.036,82 Euro monatlich, brutto) Jahressonderzahlung, zusätzlicher Altersvorsorge, Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen und Sonderurlaub für die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung unterstützen Biologielaborantinnen und Biologielaboranten die Arbeit unserer internationalen Forschungsgruppen am FLI.