Die Ombudsperson am FLI

Seit dem 25. Mai 2018 ist Dr. Matthias Görlach die FLI-Ombudsperson. Seine Aufgabe ist es, Wissenschaftler und Studenten in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und ihrer Verletzung zu beraten. Die Ombudsperson steht allen als vertraulicher Ratgeber zur Verfügung, die einen Verdacht auf Verletzung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis haben.

Aufgaben

Eine Ombudsperson steht grundsätzlich als Ansprechpartner für allgemeine Fragen zu den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis zur Verfügung. Sollten darüber hinaus konkrete Hinweise auf mögliche Verletzungen der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis vorgetragen werden, berät die Ombudsperson alle beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Ziel, die Vorwürfe aufzuklären und die Wiederherstellung guter wissenschaftlicher Praxis zu bewirken. Ziel dabei ist es, einen Konflikt zwischen den Beteiligten durch eine Vermittlung beizulegen, wobei eine Konfliktlösung immer nur nach Maßgabe der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis erfolgen kann.

Anliegen, die an die Ombudsperson herangetragen werden, werden grundsätzlich strikt vertraulich behandelt. Weitere beteiligte Personen, Institutionen oder Leitungsgremien werden von der Ombudsperson nicht oder nur mit dem Einverständnis der Hinweisgeber informiert. Die Gewährleistung der Vertraulichkeit dient dem Schutz aller in ein Verfahren involvierten Personen. Sie gilt deshalb auch über den Abschluss eines Falles hinaus.

Grundlagen

Die Verfahrensrichtlinien des Fritz-Lipmann-Institutes, der Leibniz-Gemeinschaft und der Deutschen Forschungsgemeinschaft sind Grundlage der Arbeit des FLI-Ombudsmanns:

  • Regeln zur guten wissenschaftlichen Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten am FLI [pdf]
  • Empfehlungen der Leibniz-Gemeinschaft zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens [pdf]
  • DFG-Denkschrift zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis [pdf]

Die DFG hat 1999 zusätzlich zu den lokalen Ombudspersonen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen einen Ombudsmann für die Wissenschaft eingesetzt, um eine alternative Möglichkeit zur Beratung und Vermittlung zu schaffen. Anfragenden Personen steht es frei, ob sie sich an den Ombudsmann für die Wissenschaft oder an die lokale Ombudsperson wenden.

Auch die Leibniz-Gemeinschaft hat eine zentrale Ombudsperson. Sie prüft Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens gegen derzeitige und ehemalige Mitarbeiter von Mitgliedseinrichtungen und veranlasst gegebenenfalls die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses gemäß den geltenden Leitlinien.