Forschungsgruppe Ermolaeva

Stresstoleranz und Homöostase:
Was uns nicht umbringt, macht uns stark

Die Forschungsgruppe Stresstoleranz und Homöostase um Maria Ermolaeva beschäftigt sich mit dem stressbedingten Zelltod und seinen Auswirkungen auf den Organerhalt (Homöostase) im Alter.

Entstanden als Abfallprodukt des Stoffwechsels oder durch externe Einflüsse wie UV-Strahlung, Fettleibigkeit oder Umweltverschmutzung, können die Schäden durch physiologischen Stress im Alter nicht mehr so gut reguliert und regeneriert werden wie in jungen Jahren. Dadurch kommt es zu einem Funktionsverlust von Organen.

Einfache Umweltstimuli führen zu Stresstoleranz durch erhöhte Protein-Qualitätskontrolle.
Ermolaeva: Systemische Stresstoleranz

Wege zu finden, wie Zellen und Gewebe mit Stress umgehen können, ist daher ein Hauptansatzpunkt der Alternsforschung. Unsere Forschungsgruppe versucht, neuartige genetische Faktoren oder chemische Prozesse aufzudecken, die die Fähigkeit von Zellregeneration und Organerhalt nachhaltig verbessern und schlussendlich zu neuen Therapieansätzen führen.

Methodik

  • Hochdurchsatz-DNA-Screening bei Fadenwürmern und Primärzellen bei Mäusen
  • Berichtsysteme bei der Protein-Qualitätskontrolle
  • Stressuntersuchungen
  • Hochdurchsatz-Biochemie
  • Funktionsstudien bei Fadenwürmern und Mäusen (Lebensdauer und Gewebefunktionalität während Krankheit und Altern)
  • Induzierte Organdegeneration am Mausmodell

Kontakt

Maria Ermolaeva
Gruppenleiterin
+49 3641 65-6805
maria.ermolaeva@leibniz-fli.de

Eileen Stöckl
Sekretariat
+49 3641 65-6815
eileen.stoeckl@leibniz-fli.de