Vielfalt ist eine Chance:
Chancengleichheit am FLI

Mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus mehr als 30 Ländern der Welt haben wir am FLI eine Fülle von kulturellen Hintergründen und Werten, die unser Institut bunt und vielfältig machen. Alle diese Mitarbeiter haben am FLI die gleichen beruflichen Chancen, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung. Dieses Verständnis ist ein wichtiger und zentraler Bestandteil unserer gleichstellungs- und familienorientierten und damit fortschrittlichen Forschung.

Wir fördern die Gleichstellung z.B. durch

  • die Unterstützung von (werdenden) Eltern bei der Vorbereitung der Elternzeit oder dem beruflichen Wiedereinstieg danach
  • die Unterstützung von Wissenschaftlerinnen, bspw. durch das Mentor-Programm der Leibniz-Gemeinschaft
  • die Unterstützung ausländischer Wissenschaftler bei ihrer Ankunft in Jena, bspw. bei der Wohnungssuche oder bei Behördengängen
  • die Organisation von regelmäßigen gemeinschaftlichen Feiern und Möglichkeiten zum Austausch
  • unser Engagement in der Charta der Vielfalt und die Erfüllung der Rahmenbedingungen für das Total E-Quality-Zertifikat.

Das FLI hat im April 2013 die „Charta der Vielfalt“ unterschrieben. Die Charta ist eine Selbstverpflichtung von Unternehmen und Institutionen zu Vielfalt und Toleranz, Fairness und Wertschätzung von Menschen im Arbeitsleben. Wir bieten unseren Mitarbeitern am FLI ein Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen ist. Alle FLI-ler sollen Wertschätzung erfahren, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Im Rahmen der Charta

  • pflegen wir eine Organisationskultur, die auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung basiert,
  • überprüfen wir Personalprozesse und stellen sicher, dass diese den vielfältigen Fähigkeiten der Mitarbeiter/innen gerecht werden,
  • erkennen wir die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb und außerhalb des FLI an,
  • informieren wir unsere Mitarbeiter/innen über Diversity als Chance und beziehen sie in die Umsetzung der Charta mit ein.
Charta der Vielfalt Logo

Die Charta ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Organisationen. Diese Initiative wurde 2006 von Frau Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (Beauftragte der Bundesregierung) zusammen mit Firmen wie DaimlerChrysler, Deutsche Bank, Deutsche BP und Deutsche Telekom ins Leben gerufen.

Die Schirmherrschaft hat die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, übernommen. Bisher haben bereits mehr als 2.100 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die Charta der Vielfalt unterzeichnet, und kontinuierlich kommen neue Unterzeichner hinzu.

 

 

Für das Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena gehört Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit zum Selbstverständnis einer zeitgemäßen Personalpolitik. Mit zahlreichen Maßnahmen unterstützt das Institut seine Beschäftigten, um Beruf und Familie besser miteinander kombinieren zu können. So zum Beispiel mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Teilzeitarbeit und Home Office, der Beratung zu Mutterschaft, Elternzeit und Pflege sowie zur Wiedereingliederung in den Beruf.

Dieses besondere Engagement hat überzeugt: Das FLI wurde am 28. Oktober 2013 mit dem Total E-Quality-Prädikat ausgezeichnet. Das Prädikat wurde zunächst für 3 Jahre verliehen. 2016 wurden wir rezertifiziert, diesmal sogar mit dem Add-On "Diversity".

Seit 1996 verfolgt der Verein Total E-Quality Deutschland e.V. das Ziel, in unterschiedlichen Bereichen die Chancengleichheit zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Dieses Ziel ist erreicht, wenn Begabungen, Potenziale und Kompetenzen beider Geschlechter gleichermaßen (an)erkannt, einbezogen und gefördert werden. Das TOTAL E-QUALITY Prädikat steht für Total Quality Management (TQM), ergänzt um die Gender-Komponente (Equality).

Mit dem TEQ-Prädikat  zeichnet der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. - der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird - jährlich Organisationen aus, die sich in besonderer Weise für Chancengleichheit einsetzen und bewertet dabei schwerpunktmäßig freiwillige Aktivitäten, die weit über die vom Gesetz geforderten Maßnahmen hinausgehen. Die Prädikatsvergabe beruht auf einer Selbstbewertung, die von einer unabhängigen Jury mit fachkompetenten Vertreter aus dem Wissenschaftsbereich beurteilt wird.

Neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht es vor allem um eine chancengerechte Personalbeschaffung und -entwicklung, um die Förderung partnerschaftlichen Verhaltens am Arbeitsplatz sowie um die Berücksichtigung von Chancengleichheit in den Unternehmensgrundsätzen.

Die Leibniz-Gemeinschaft unterstützt und fördert seit 1998 die Chancengleichheit von Frauen und Männern gemäß den "Rahmenempfehlungen zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Leibniz-Gemeinschaft". Die Umsetzung von Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern wird in den Mitgliedsinstituten abgefragt und stellt einen Berichtspunkt im Evaluierungsbericht des Senatsausschusses Evaluierung dar, auf dessen Grundlage über die Weiterförderung durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz entschieden wird.

Im Rahmen des Leibniz-Mentorings unterstützt das FLI mit vielfältigen Maßnahmen seinen wissenschaftlichen Nachwuchs und fordert seine Nachwuchswissenschaftlerinnen nachdrücklich dazu auf, sich am Mentoring-Programm der Leibniz-Gemeinschaft zu beteiligen.

Ausführliche Informationen zu Inhalten und Ablauf des Programms sowie zur Bewerbung finden Sie unter www.leibniz-gemeinschaft.de/mentoring.

Kontakt

Kerstin Wagner
Gleichstellungsbeauftragte
+49 3641 65-6378
gleichstellung@leibniz-fli.de

Dr. Julia von Maltzahn

Julia von Maltzahn
Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte
+49 3641 65-6720

Heike Dittmar

Heike Dittmar
Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte
+49 3641 65-6701