DSA beim Altern (SAW 2014)

In der Förderlinie 3 (Vernetzung) fördert die Leibniz-Gemeinschaft das Projekt „DNA-Schadensantwort (DSA) beim Altern“ am FLI.

DNA-Schadensantwort

DNA-Schäden akkumulieren im Alter in vielen menschlichen Geweben und sind einer der molekularen Hauptverursacher der Alterung. Zellen reagieren auf DNA-Schäden, indem sie Kontrollpunkte aktivieren, die den Einfluss geschädigter Zellen auf das umliegende Gewebe minimieren. Diese Aktivierung führt entweder zum programmierten Zelltod (Apoptose), zur Seneszenz oder Autophagie (Selbstverdauung). Die Aktivierung einer solchen DNA-Schadensantwort (DSA) verhindert die Krebsentstehung, ist jedoch, falls zu viele Zellen betroffen sind, selbst schädigend auf Gewebe und führt zur Atrophie.

Methodischer Ansatz

Hauptziel des Vorhabens ist es, den genauen Einfluss der DSA auf Alterungsvorgänge von Zellen und Geweben zu studieren. Die Untersuchungen werden in einem Verbund dreier weiterer Leibniz-Institute durchgeführt (FMP, IUF und LIN). Das Detailwissen der molekularen Ursachen von Alterungsvorgängen wird dazu beitragen, spezifische Inhibitoren der DSA zu entwickeln, die zukünftig ein gesunderes Altern ermöglichen sollen.

Kooperationspartner

Kontakt

Christoph Kaether
Koordinator DSA beim Altern
+49 3641 65-6230
christoph.kaether@leibniz-fli.de

Projektlaufzeit:
01.01.2014-31.12.2016