Covid-19: „Neue Normalität“ im Betrieb des FLI - Phase D

Angesichts der aktuellen Bedrohung der Gesundheit durch die Corona-Pandemie hatte sich der Vorstand des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) dazu entschlossen, ab dem 23. März den Institutsbetrieb weitgehend einzuschränken und auf Minimalbetrieb umzustellen (Phase A). Mit dieser Präventivmaßnahme sollte die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt und die Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung geschützt werden.

Ab dem 20. April begann das stufenweise Hochfahren in den Normalbetrieb (Phasen B und C), so dass unter Einhaltung aller Regelungen und gesetzlichen Verpflichtungen wieder ein gewisses Maß an experimenteller wissenschaftlicher Forschung am FLI stattfinden konnte.

Phase D, die am 1. Juni begonnen hat, stellt nun die dritte Stufe der Anpassung der COVID-19 Notfallmaßnahmen auf dem Weg zur Arbeitsplatznormalität am FLI dar und soll für einen längeren Zeitraum andauern ("neue Normalität").

Das allgemeine Ziel von Phase D ist die Gewährleistung einer sicheren Umgebung für alle Mitarbeiter bei der Wiederaufnahme der produktiven wissenschaftlichen und administrativen Arbeit am FLI. Die folgenden Grundsätze, die Teil des Infektionsschutzkonzeptes des FLI sind, sollen dazu beitragen, diese Ziele zu sichern.

1.       Personen mit Krankheitsanzeichen, die den Symptomen von COVID-19 ähneln, dürfen das FLI nicht betreten.

2.       Der physische Abstand zwischen Personen ist stets strikt einzuhalten. Wo immer möglich, wird die Arbeit von zu Hause (Homeoffice) unterstützt und gefördert. Strikte Einhaltung der Regeln für die Arbeitssicherheit, die persönliche Hygiene und den persönlichen Infektionsschutz ist erforderlich.

3.       Kontakte zwischen dem Personal der Tierhaltungen und anderen Mitarbeitern sind nach Möglichkeit zu vermeiden.

4.       Alle hier dargelegten Maßnahmen sollten die Rückverfolgung von Kontakten im Falle einer Infektion ermöglichen.

5.       Alle Maßnahmen müssen rechtzeitig und transparent mitgeteilt werden.

Die spezifischen Maßnahmen werden durch den Vorstand und den Compliance-Stab des FLI regelmäßig überprüft und ggf. an neue Entwicklungen der Pandemie angepasst. Unser oberster Grundsatz bleibt weiterhin, die Gesundheit unserer Mitarbeiter nicht zu gefährden, die Versorgung unserer Versuchstiere sicherzustellen und eine weitere Verbreitung des Coronavirus bestmöglich zu verhindern.

Phase D zeichnet sich durch drei Leitprinzipien aus: Subsidiarität, Minimierung von Kontakten und Rückverfolgbarkeit.

Als Reaktion auf den Rückgang der Zahl der Sars-CoV-2-Infektionen und der COVID-19-Fälle haben sowohl der Bund als auch die Thüringer Landesregierung die Regeln für den Umgang mit COVID-19 geändert. Sie definierten die Subsidiarität als ein Organisationsprinzip, bei dem Entscheidungen auf lokaler Ebene mit dem Ziel getroffen werden sollten, die Arbeitsplätze vor Ort verantwortungsvoll zu verwalten und gleichzeitig das Risiko einer Sars-CoV-2-Infektion zu verringern. Dazu gehört die Unterstützung der Mitarbeiter durch klare Kommunikation in allen Phasen der Reaktion des FLI auf COVID-19.

Die Minimierung des Kontaktes wird durch die Befürwortung der Arbeit von zu Hause (Homeoffice) erreicht, sowie durch das Abstandsgebot für Mitarbeiter und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Fällen, in denen bestimmte physische Distanzierungen nicht eingehalten werden können. Die Rückverfolgbarkeit von Kontakten wird durch Anwesenheitslisten für Labors und Buchungssysteme für gemeinsame wissenschaftliche und soziale Bereiche sichergestellt.

Dementsprechend orientieren sich die Richtlinien der Phase D eng an allen vom Land Thüringen und der Stadt Jena aufgestellten Regeln. Regelmäßige Bewertungen der aktuellen Situation werden eine rasche Anpassung an neue Entwicklungen ermöglichen und die Dauer der Phase D festlegen.

Über weitere Entwicklungen werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FLI finden alle wichtigen Informationen hier im Intranet.