Resilient Ageing (Leibniz-Forschungsverbund)

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 Forschungsinstituten der Leibniz-Gemeinschaft haben sich im Forschungsverbund „Altern und Resilienz“ zusammengetan, um das Altern aus einer umfassenden Perspektive zu untersuchen. Sie nehmen den individuellen biologischen Alternsprozess im Zusammenhang mit Lebensstil, Ernährung, Bildung und weiteren sozioökonomischen und sozialpolitischen Faktoren in den Blick. Ziel der Forschung ist es, Strategien auf allen Ebenen zu entwickeln, damit mehr Menschen gesund alt werden können.
Paradigmenwechsel in der Alternsforschung
Dafür wurde das ursprünglich in der psychosozialen Forschung entwickelte Konzept der Resilienz auf die biologische Alternsforschung ausgeweitet. So verstanden bedeutet Resilienz, dass Menschen in ihrer biologischen wie sozialen Existenz prinzipiell über Ressourcen verfügen, um trotz innerer und äußerer Stressfaktoren, die das Altern mit sich bringen kann, gesund zu bleiben. Die Förderung des neuen Forschungsverbundes hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft für zunächst vier Jahre, beginnend 2022, genehmigt.
Koordiniert wird der Verbund vom Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI), Jena, und dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), Mainz.
Sprecher:
Prof. Dr. Helen Morrison / Leibniz Institute für Alternsforschung – Fritz Lipmann Institute (FLI) e.V.
Prof. Dr. Oliver Tüscher / Leibniz-Institut für Resilienzforschung gGmbH
