Tierversuche am FLI
Am Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz Lipmann-Institut (FLI) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die biologischen Grundlagen des Alterns. Da das Altern ein Prozess ist, der den gesamten Organismus betrifft, lassen sich viele wissenschaftliche Fragestellungen nur anhand von Tiermodellen untersuchen. Damit ist das FLI eines von rund 20 Mitgliedsinstituten der Leibniz-Gemeinschaft, das bei seiner Forschung auf Tierversuche angewiesen ist (-> Tierversuche in der Leibniz-Gemeinschaft, LINK).
So wie alle Experimente, die in den FLI-Laboren durchgeführt werden, haben auch Versuche an Tieren den Zweck, die biologischen Prozesse, die sich mit dem Altern verändern, besser zu verstehen. Dazu zählen Veränderungen der Funktionalität der Stammzellen, der Gewebshomöostase, der Regenerationsfähigkeit und des Mikrobioms. Aufbauend darauf können neue Therapiemöglichkeiten entwickelt werden, welche die Gesundheit des Menschen im Alter verbessern.
Um Erkenntnisse zu diesen biologischen Prozessen zu gewinnen, nutzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am FLI die Maus (-> Tierhaltung Maus, LINK) und die beiden Fischarten - Türkiser Prachtgrundkärpfling (Killifisch) und Zebrafisch - als Tiermodelle (-> Tierhaltung Fisch, LINK).
