CF Technology Transfer (SPARK-FLI)

Unsere Mission

Unterstützung unserer Wissenschaftler bei der Umsetzung grundlegender wissenschaftlicher Erkenntnisse in Vorteile für Patienten und Gesellschaft.


Über uns

Die Umsetzung neuartiger Entdeckungen in Forschung und Medizin war schon immer ein äußerst anspruchsvolles und risikoreiches Unterfangen, was dazu führte, dass nur ein unbefriedigend geringer Prozentsatz (weniger als 5 %) der akademischen Erfindungen zu klinisch relevanten Medikamenten oder Diagnostik führte.

Das SPARK-FLI-Programm unterstützt akademische Erfindungen in der Frühphase mit Schulungen, Mentoring und Finanzmitteln. Es wurde 2016 gegründet und basiert auf dem äußerst erfolgreichen SPARK-Programm der Stanford University, das eine Umsetzungsquote von mehr als 50 % erreicht hat.

Das SPARK-FLI-Programm hilft dabei, Projekte mit hohem Potenzial zu entrisiken, indem es sich mit kritischen, ungedeckten medizinischen Bedürfnissen für jede medizinische Indikation befasst, mit dem Ziel, potenzielle neue Ziele für neuartige therapeutische biomedizinische Interventionen zu identifizieren und zu nutzen, um letztendlich neuartige therapeutische Konzepte für altersbedingte Krankheiten zu entwickeln.

Wir bieten

  • Finanzierung: zur Bewertung, Entrisikierung und Durchführung Ihres Projekts (meilensteinabhängig)
  • Ausbildung*: monatliche Vorlesungen zum Thema Technologietransfer und Arzneimittelentwicklung
  • Mentoring*: Teams erhalten Feedback von einem unabhängigen Mentoren-Gremium
  • Netzwerken*: Zugang zum internationalen Netzwerk von SPARK (Mentoren, Institute, Teams
  • Technische Unterstützung: zwei erfahrene Techniker unterstützen Teams mit verschiedenen Technologien
  • Hilfe: Aufbau einer vertretbaren geistigen Eigentumsstruktur
  • Unterstützung*: Beantragung von Fördermitteln/Fundraising

Seit Beginn des SPARK-FLI-Programms haben wir über 30 Teams gecoacht und betreut, über 3,7 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben, 6 Patentanmeldungen eingereicht und über 90 Bildungsseminare/Webinare mitorganisiert. Etwa 40 % der von uns unterstützten Teams konnten Drittmittel aus technologiebezogenen Fonds für ihre SPARK-Projekte einwerben (Kapitalrendite: 1:5).

Neben der Finanzierung und Ausbildung sind die Betreuung und das Feedback von erfahrenen Fachleuten aus dem Bereich der Arzneimittel- und Geräteentwicklung entscheidend für den Erfolg unserer Technologietransferprojekte. Die Vernetzung von Industriepartnern mit unseren akademischen Gruppenleitern war die Quelle für vielversprechende Projekte, die zu neuartigen Therapeutika oder Diagnostika weiterentwickelt werden können.

Unser Beratungsgremium besteht derzeit aus über 20 hartnäckigen, erfahrenen und hoch talentierten Führungskräften aus der Industrie, Experten für Technologietransfer, Ärzten, Investoren und Mentoren, die regelmäßig an unseren Sitzungen teilnehmen. Sie beraten unsere Teams und teilen ihr Wissen mit ihnen. Wir sind ihnen dankbar, dass sie uns dabei helfen, das Potenzial unserer Erfindungen auszuschöpfen und sie voranzubringen. Alle unsere externen Berater haben Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnet.


Das SPARK-FLI-Programm arbeitet aktiv mit anderen SPARK-Programmen in ganz Europa zusammen: 

  • BIH (Berlin), Masaryk-Universität (Tschechische Republik), Dänemark, Finnland, Bordeaux (Frankreich), IIT (Italien), Zürich (CH), Basel (CH), Tel Aviv, Norwegen, Nencki-Institut (Polen), The Midlands (Großbritannien) und weitere kommen hinzu.

Übersicht CF-Technologietransfer (SPARK): PDF

Vernetzung

Da es sich bei SPARK-FLI um ein kleines Technologietransferprogramm handelt, sind wir stets auf der Suche nach Möglichkeiten, uns mit Teams außerhalb des FLI in den Bereichen Lehre, Mentoring und Networking zusammenzuschließen, um unser gemeinsames Ziel zu verfolgen: 

  • Wissenschaftler dabei zu unterstützen, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in Vorteile für Patienten und die Gesellschaft umzusetzen.

Kontakt

Dr. Sonja Schätzlein

Core Facility Managerin

Dr. Christoph Kaether

Wissenschaftlicher Betreuer