Systemisches / Integratives Altern

Das Altern als komplexes, integriertes System verstehen

Der Schwerpunkt „Systemisches / Integratives Altern“ betrachtet das Altern aus einer ganzheitlichen, systemischen Perspektive. 

Wir untersuchen die komplexen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen biologischen Ebenen – von Molekülen und Zellen über Organe und Organismen bis hin zu ihrer Umwelt – um ein umfassendes Verständnis des Alternsprozesses zu gewinnen. 

Dies erfordert die Integration von Daten und Erkenntnissen aus verschiedenen Disziplinen, darunter Systembiologie, Computational Biology, Evolutionsbiologie und künstliche Intelligenz (KI).

Wichtige Forschungsthemen:

  • Querschnittliche Organkommunikation: Untersuchung, wie verschiedene Organe interagieren und sich gegenseitig im Alternsprozess beeinflussen.
  • Wirts-Mikrobiom-Interaktionen: Untersuchung des Einflusses des Mikrobioms auf das Altern und die Gesundheit des Wirts.
  • Funktionelle Genomik und Epigenetik: Erforschung der Rolle der Genexpression und epigenetischer Modifikationen beim Altern.
  • Epigenetische Uhren: Entwicklung und Nutzung epigenetischer Uhren als Biomarker des Alterns und Vorhersagefaktoren für die gesunde Lebensspanne.
  • Computational Modeling und KI: Nutzung fortschrittlicher Computational Tools und KI zur Modellierung von Alternsprozessen, Identifizierung von Schlüsseldeterminanten und Vorhersage der Auswirkungen von Interventionen.
  • Ökologische und Umweltfaktoren: Untersuchung, wie das Altern auf Wechselwirkungen zwischen Organismen und ihrer Umwelt reagiert.

Unser Ansatz:

Dieser Schwerpunkt nutzt fortschrittliche Technologien in Genomik, Proteomik, Metabolomik, Bioinformatik und Computational Modeling. 

Wir setzen systembiologische Ansätze ein, um riesige Datensätze zu integrieren und prädiktive Modelle des Alterns zu entwickeln. 

Unser Ziel ist es, neue Interventionsstrategien zu identifizieren, die auf mehrere Signalwege abzielen und die Gesundheit im Alter verbessern.