Assoziierte Forschungsgruppe Ploubidou

Projekte

Mechanismen und Konsequenzen von Zentrosom-Inaktivierung

Die Aktivität des Zentrosoms wird hauptsächlich durch Veränderungen der Zusammensetzung und Menge des perizentriolaren Materials (PCM) bestimmt, das zur Bildung von Mikrotubuli notwendig ist. Während Zelldifferenzierung oder viralen Infektionen kommt es zu einem Abtragen des PCM, wodurch das Zentrosom inaktiv wird und sich die Bildung und Struktur der Mikrotubuli verändert. Mithilfe von humanen Viren, die die Zentrosomstruktur nachhaltig stören, wollen wir PCM-Regulatoren identifizieren sowie ihre Rolle beim Wiederaufbau des Zytoskelletts, bei krebs-assoziierten Signalwegen und neoplastischem Wachstum aufzeigen. Wir nutzen Onkoproteine des humanen Papillomavirus (HPV) als onkogenen Stimulus, um die Frage zu klären, ob Zentrosom-Inaktivierung in menschlichen Zellen zur Krebsentstehung führt.

Mitotische Funktionsweise von RHAMM

RHAMM ist ein multifunktionales Protein, dessen Regulierung bei Krebs im Menschen gestört ist. Im Zentrosom und bei den mitotischen Spindeln ist RHAMM für die Orientierung der Spindeln im Raum und damit die Zellteilungsachse zuständig, was insbesondere für Krebsentstehung und die weibliche Fruchtbarkeit eine entscheidende Rolle spielt. Wir nutzen funktionelle genomische Ansätze, um RHAMM-Regulatoren zu identifizieren und ihren Beitrag zur polarisierten Zellteilung und zum Gewebeerhalt zu erforschen.

Kontakt

Aspasia Ploubidou
Assoziierte Gruppenleiterin
+49 3641 65-6468
aspasia.ploubidouleibniz-flide

Gundula Bergner
Sekretariat
+49 3641 65-6331
gundula.bergnerleibniz-flide


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